Solid Surface für Hotels und Objektbau auf Mallorca
Ein Objektprojekt hat mit einer privaten Küche nichts gemein. Hier bestimmt nicht der Entwurf, hier bestimmt der Kalender: Es gibt einen Eröffnungstermin, Zimmer, die nicht länger als geplant aus dem Betrieb dürfen, und eine Direktion, die wissen muss, an welchem Tag genau jede Etage wieder frei ist. Wir fertigen und montieren seit Jahren durchgehende Oberflächen für Hotels, Kliniken, Restaurants und Handel auf den Balearen. Was Solid Surface hier konkret beiträgt: Es wird repariert statt ersetzt, es hat keine Fuge, in der sich Schmutz sammelt, und derselbe Farbton lässt sich über hundert Zimmer hinweg exakt reproduzieren — und in drei Jahren wieder, wenn die nächste Etage ansteht.

Zimmer: dasselbe Teil hundertmal
- Nachttische, Ablagen und Kopfteile aus einem Stück, Zimmer für Zimmer identisch.
- Minibar- und Kaffeeflächen, hitze- und fleckenbeständig.
- Exakte Farbnachlieferung Jahre später, für Sanierung in Bauabschnitten.
- Montage etagenweise geplant, ohne das ganze Haus zu blockieren.
- Stöße vor Ort repariert, ohne Ausbau und ohne Zimmersperrung.
Das Foto zeigt ein Zimmer, dessen Nachttische aus durchgehender Oberfläche gefertigt und ohne Füße an der Wand befestigt sind. In einem Hotelzimmer ist das keine Stilfrage: Der Boden wird täglich gewischt, und alles, was darauf steht, verschleißt schneller. Hängend montiert hält das Möbel länger und die Reinigung geht schneller.
Im Betrieb zeigt sich vor allem die Reparierbarkeit. Ein Koffer, der gegen eine Kante stößt, bedeutet keinen Möbeltausch: schleifen, polieren, und das Zimmer ist noch am selben Tag wieder buchbar. Bei hoher Auslastung heißt das schlicht: Nächte, die nicht verloren gehen.

Bäder: hier verdient das Material sein Geld
- Platten mit eingeformten Becken, ohne Rand und ohne Silikon.
- Duschtassen exakt nach Öffnung, mit Gefälle im Material selbst.
- Verkleidung des Nassbereichs ohne Fliesenfugen.
- Nicht poröse Oberfläche, ohne Pore für Kalk oder Schimmel.
- Durchgehende Platten mit mehreren Becken für Gemeinschaftsbäder.
Das Bad ist der Punkt, an dem ein Hotel zuerst und am schnellsten altert. Die Silikonfuge am Becken vergilbt, die Fliesenfuge wird dunkel, und nach drei Jahren wirkt das Bad alt, obwohl alles funktioniert. Ohne Fuge gibt es davon nichts zu pflegen.
Im Bild eine durchgehende Platte mit zwei integrierten Becken und geschlossener Front. Ein einziges Stück: kein Materialwechsel, also ist Reinigung ein Tuch von einem Ende zum anderen. Für ein Housekeeping-Team, das diesen Vorgang täglich dutzendfach wiederholt, ist der Zeitunterschied real.

Gastronomie: Theken, Buffets und Terrassen
- Hinterleuchtete Theken, mit der Lichtquelle im Körper selbst.
- Gebogene Buffetfronten, thermogeformt ohne Fuge und ohne scharfe Kante.
- Serviceflächen mit integriertem Becken für schnelles Spülen.
- Terrassenteile in Ausführungen für Witterung und Salzluft.
- Oberflächen, die Zitrone, Rotwein und Kaffee ohne Spuren vertragen.
In der Gastronomie ist nicht die Nutzung der Gegner, sondern die Säure. Zitrusfrüchte, dunkle Limonaden und Wein landen jede Nacht auf der Theke und bleiben bis zum Feierabend liegen. Auf poröser Oberfläche endet das als dauerhafter Fleck; hier dringt nichts ein, und was doch anzeichnet, wird herauspoliert.
Die Theke im Foto leuchtet von innen. In geringer Stärke gearbeitet lässt Solid Surface Licht durch, das Möbel wird also zur Beleuchtung der Terrasse. Das löst Atmosphäre und Kennzeichnung des Servicepunkts, ohne eine einzige zusätzliche Leuchte zu montieren.

Kliniken und Praxisräume
- Platten und Becken aus einem Stück, ohne Rille für Rückstände.
- Behandlungsmöbel mit gerundeten Kanten und abwaschbaren Fronten.
- Nicht poröse Oberfläche, verträglich mit üblichen Desinfektionsprotokollen.
- Empfangs- und Anmeldetresen mit durchgehender Front.
- Oberfläche durch Schleifen wiederhergestellt, ohne Möbeltausch.
Im medizinischen Umfeld verschiebt sich der Anspruch von der Optik zur Hygiene. Entscheidend ist, dass es keine einzige Stelle gibt, an die die Reinigung nicht herankommt: weder der Beckenrand noch der Wandanschluss noch die Verbindung zweier Platten.
Das Bild zeigt eine Zahnarztpraxis mit dem Waschmöbel als Einzelstück und hoher Armatur. Es ist dasselbe Kriterium wie in OP-Sälen und Laboren — und der Grund, warum dieses Material dort seit Jahrzehnten eingesetzt wird.

Empfang, Lobby und Gemeinschaftsbereiche
- Empfangstresen mit Platte und Front aus einem Stück.
- Auskragende Bänke und Ablagen, ohne sichtbare Stütze an der Wand.
- Durchbrochene Lamellenwände und Raumteiler, nach Projektvorgabe gefräst.
- Wandverkleidungen und Laibungen, um die Lobby zusammenzufassen.
- Direkte Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro ab der Detailphase.
Das Foto zeigt einen Empfangstresen als einen einzigen Körper: Front und Platte sind dasselbe Stück, ohne Fuge, ohne Metallkante und ohne Sockel. Links setzt sich die Arbeitsfläche abgestuft ab, mit integriertem Kabeldurchlass.
Ein Empfangstresen steckt mehr ein als alles andere in einer Lobby: Trolleys, Koffer, Ringe und Ellbogen, jeden Tag. Deshalb zählt, dass sich die Kante durch Polieren wiederherstellen lässt, statt das Möbel nach drei Jahren zu ersetzen.

Yacht und Charter
- Pantry- und Arbeitsflächen an Bord, leicht und fugenlos.
- Teile exakt nach Maß eines unregelmäßigen Raums gefertigt.
- Gerundete Kanten, gedacht für eine Fläche in Bewegung.
- Reparatur an Bord ohne Ausbau des Möbels.
- Abstimmung mit der Werft oder dem Refit-Team.
An Bord gleicht keine Öffnung der anderen und keine Wand ist gerade, Katalogmöbel passen also schlicht nicht. Alles entsteht nach einer an Bord genommenen Schablone.
Gewicht zählt, und das Material erlaubt geringe Stärken über einer Tragstruktur. Dazu kommt, dass die Oberfläche keine Feuchtigkeit aufnimmt — in einem geschlossenen Raum mit dauerhafter Salzluft entscheidend.

Wir fertigen selbst
- Eigene Werkstatt: Zuschnitt, Fräsen, Thermoformen und Polieren unter einem Dach.
- Keine Zwischenhändler zwischen Zeichnung und montiertem Stück.
- Eigenes Montageteam, ohne vergebene Montage.
- Oberflächenkontrolle Stück für Stück, bevor etwas die Werkstatt verlässt.
- Spätere Reparaturen durch dasselbe Team, das das Stück gefertigt hat.
Das Foto stammt aus unserer Werkstatt: eine Arbeitsplatte auf dem Absaugtisch, die mit einem an die Absaugung angeschlossenen Exzenterschleifer von Hand geschliffen wird. Dahinter die CNC-Fräse und hochkant gelagerte Platten in A-Böcken.
Wir erwähnen es, weil es sich im Ergebnis zeigt: Wer aufmisst, wer fertigt und wer montiert, sind dieselben Personen. Passt auf der Baustelle etwas nicht, wird es sofort gelöst, ohne Vorgang zwischen drei Firmen.
Wie wir ein Objektprojekt abwickeln
Wir beginnen mit einem Aufmaßtermin, um echte Maße zu nehmen und die Zuwege zu sehen, denn davon hängt die Teilung der Stücke ab. Danach erhalten Sie ein Festpreisangebot und einen Montagekalender, der sich nach Ihren Terminen richtet, nicht nach unseren. Wir fertigen in eigener Werkstatt und montieren mit eigenem Team, ohne die Montage zu vergeben. Wir arbeiten mit Architekten, Innenarchitektinnen, Bauunternehmen und Hoteldirektionen auf ganz Mallorca und nehmen Objektaufträge außerhalb der Insel an, wenn das Projekt es rechtfertigt.
Häufige Fragen
- Was kostet ein Objektprojekt?
- Wir veröffentlichen keine Preise, und das ist keine Intransparenz: Es gibt keine Preisliste. Jedes Projekt wird für konkrete Öffnungen gefertigt, und die Kosten hängen ab von den tatsächlichen laufenden Metern, von Typ und Farbe der Platte, von der Zahl der Becken und Ausschnitte, von der Kantenausbildung, von den Werkstattstunden, die die Form verlangt, und von der Schwierigkeit der Montage. Zwei Hotels mit gleicher Zimmerzahl können zu unterschiedlichen Summen führen. Deshalb messen wir zuerst und geben ein Festpreisangebot ab — die einzige Zahl, mit der sich entscheiden lässt.
- Können Sie sanieren, ohne das Hotel zu schließen?
- Ja, das ist der Normalfall. Wir planen etagenweise oder in Zimmerblöcken, fertigen vor, damit die Montage so kurz wie möglich ausfällt, und stimmen mit der Direktion ab, was an welchem Tag übergeben wird.
- Lässt sich derselbe Farbton Jahre später wieder treffen?
- Ja, sofern von Anfang an eine stabile Katalogausführung gewählt wird. Das ist einer der Gründe, warum Ketten dieses Material einsetzen: Es erlaubt Sanierung in Abschnitten, ohne dass man den Übergang zwischen Alt und Neu sieht.
- Was passiert, wenn ein Teil im Betrieb beschädigt wird?
- Es wird vor Ort repariert. Die betroffene Stelle wird geschliffen und poliert, die Oberfläche ist wieder einheitlich, ohne Ausbau und ohne Ersatz. Das ist der wesentliche Unterschied zu Schichtstoff oder Stein.
- Arbeiten Sie nach den Plänen des Architekten?
- Ja, im Objektbau ist das üblich. Wir steigen in der Detailphase ein, um Anschlüsse, Befestigungen und die Teilung der Stücke zu klären, bevor der Plan auf die Baustelle geht.
- Wie viel Vorlauf brauchen Sie vor einer Eröffnung?
- Das hängt vom Umfang ab, aber bei mehreren Zimmern sollte man in Monaten denken, nicht in Wochen. Die Fertigung lässt sich fast vollständig vorziehen; was sich nicht komprimieren lässt, ist die Montage vor Ort.
